Hermann Gsandtner realisiert Hundeführerschein .
15.06.2010
Volksbefragung 2010: erste Umsetzung
Ab 1. Juli ist der Führerschein für Kampfhunde Pflicht. Hermann Gsandtner von der Tierschutzombudsstelle Wien (TOW) kann bei der Umsetzung auf Bestehendes zurückgreifen. „Wir haben 2005 den Hundeführerschein auf freiwilliger Basis entwickelt. Jetzt gilt es darauf zu achten, dass die Verwaltungsabläufe klappen und ausreichend Prüfer vorhanden sind, die wir auch ausbilden.“ Die große Unbekannte dabei: Der Andrang lässt sich schwer vorhersagen.
„Schließlich handelt es sich um eine Bringschuld der Hundebesitzer.“ Fraglich ist, wie viele Personen sich angesichts der neuen Vorschriften noch Staffordshire-, Pittbull-Terrier, Rottweiler oder deren Mischlinge zulegen. „Viele haben falsche Vorstellungen“, sagt Gsandtner, der es als seine Aufgabe ansieht, „verunsicherten Hundehaltern die Angst vor der Prüfung zu nehmen. Ich möchte aber auch klarstellen, dass ein Hundeführerschein keine Verhaltenstherapie ist.“ Die TOW wurde 2005 eingerichtet, ist weisungsgebunden und gehört zum Ressort von Stadträtin Sonja Wehsely.

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