Ewald Widi kämpft gegen Diskriminierung.
14.07.2010
Ordnungshüter andersrum

„Ursprünglich war Paris als Tagungsort geplant, letztlich bekam Wien den Zuschlag“, sagt Kriminalbeamter Ewald Widi, Gründer des Vereins Gay Cops Austria und Organisator des Treffens. Wer nicht heterosexuell ist, hat es bei der Polizei schwer. „Ob man dazu steht oder es verheimlicht: Vorgeworfen wird einem beides“, weiß Widi aus eigener Erfahrung.
Der Kongress soll helfen, „ein positives Bild schwuler, lesbischer, bi- und transsexueller Polizisten in der Öffentlichkeit zu vermitteln. Denn niemand legt seine sexuelle Orientierung im Job ab.“ Als Sponsoren konnte Widi u.a. das Innenministerium, IBM, das Wien-Museum und die Bank Austria gewinnen. Maria Fekter persönlich eröffnete die EGPAC, bei der ein Projekt über Hass-Verbrechen vorgestellt wurde und zu erfahren war, wie man sich am besten outet. Abschließend ging’s zur Regenbogenparade.

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